„Bubikopf“ stolpert fast zum Sieg

Hohenlimburg.
„Bubikopf“ stolpert fast zum Sieg
25.08.2015 | 12:00 Uhr

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Beachvolleyballturnier Hohenlimburger SV im Freibad Henkhausen

Foto: heinz-werner schroth
Hohenlimburg. Jeder Vergleich hinkt. Es war das erste Mal, sehr kurzfristig auf die Beine gestellt, dementsprechend in der Beachszene noch nicht bekannt. Das machte den Protagonisten aber nichts aus. Eine Woche nach dem beliebten Wasserball-Hobbyturnier hat der Hohenlimburger SV zum ersten Mal ein Beachvolleyball-Turnier im Henkhauser Freibad ausgerichtet und damit eine große heimische Tradition fortgesetzt.

Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht. Karsten Menzel, seines Zeichens Vorsitzender des Hohenlimburger Schwimmvereins, bittet im Nachhinein alle Anwohner rund um das Henkhauser Freibad um Entschuldigung ob des erhöhten Lärmpegels. „Kommen Sie zu uns, feiern Sie mit“, so Menzel.

Zwei Veranstaltungen pro Jahr
„Es ist maximal zwei bis drei Veranstaltungen im Jahr. Die Einnahmen werden dringend benötigt, um das Bad zu erhalten, damit Schulkinder in den Sommermonaten Schwimmunterricht erhalten können. Auch benötigen wir es für Schwimmkurse, damit wir diese für kleines Geld anbieten können, damit jedes Kind Gelegenheit hat, Schwimmen zu lernen.“ Das sagte der Vorsitzende noch einmal extra aus dem Grund, weil der Verein einen anonymen Brief bekommen hat, wo sich Leute über den Lärm beschwert haben.

Das tat der Freude auf dem Spielfeld allerdings keinen Abbruch. Anja Paul organisierte alles bestens, Fabian Stöcker, spielte selbst mit und hat alle anderen Spiele filmreif kommentiert. Nicht zu vergessen Discjockey Egbert „Ecce“ Wunderlich, der zu jeder Paarung die entsprechende Musik fand.

In vier Gruppen spielten unter anderem „Bubikopf stolpert im Sand“ gegen das „Oberdorf Reh“, oder es pritschte der „Rote Stern Hohenlimburg“ gegen die „Kosovo Boys“. Es herrschte viel Betrieb auf dem neu geschaffenen Beachvolleyballfeld.

Kein strittiger Ball
Es gab keinen strittigen Ball, kein einziges Meckern – alle Entscheidungen der Schiedsrichter, manche Unparteiische waren noch sehr jung, wurden anstandslos akzeptiert. Pure Lebensfreude mit einem Schuss nicht ganz so ernst zu nehmendem sportlichen Ehrgeiz.

Heinz Werner Schroth

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